Mehr Komplimente für emotionale Win-Win-Situationen

„Loben“ kommt gut – vorausgesetzt es ist mit dem Prädikat „ehrlich gemeint“ verbunden. Persönlich rede ich gerne von „Komplimenten“, weil sie aus meiner Sicht etwas konkreter sind als „Lob“. Je konkreter, desto klarer, desto weniger kann geheuchelt werden, desto ehrlicher kommt es an. Und wenn es ankommt, trifft es das Herz. Machen Sie also ruhig öfter einmal Komplimente – insbesondere dann, wenn es niemand vermutet!

Humor kann helfen – muss aber nicht!

Wie so oft, war ich wieder einmal unterwegs. Im Hotel angekommen, melde ich mich am Empfang, werde freundlich begrüßt, die Dame drückt mir den Schlüssel in die Hand, erklärt die Frühstückszeiten und wünscht mir einen angenehmen Aufenthalt. Dazu gibt’s die Gästekarte, den WiFi-Code und die Öffnungszeiten des kleinen, aber feinen Wellness-Bereichs. Und dann kommt da noch ein Zettel mit dem aktuellen Tageswitz: „Nachricht an den Typen, der mir meine Daunenjacke gestohlen hat: Du kannst dich warm anziehen!”

Hannes managt*: Das Karnevals-Projekt

Mit seinen rund fünf Lebensjahrzehnten ist Hannes eindeutig der älteren Hälfte der Geschäftsleitung zuzuordnen. Erst im letzten Jahr stießen neue Führungskräfte in die oberste Etage vor und Hannes ist glücklich darüber, dass er zumindest seinen angestammten Platz als Leiter der Produktion behalten darf. Der CEO, der Finanzchef und der Leiter Forschung & Entwicklung sind jünger, exakt 14 Jahre und zwar alle. Es ist garantiert reiner Zufall, dass alle drei denselben Jahrgang 1980 haben, an derselben Universität studiert haben und im gleichen Serviceclub sind. Man hört immer wieder, dass die Zeit von Seilschaften vorbei ist. Hier spielt ganz offensichtlich das Schicksal mit, dass sich drei ‚verlorene’ Kollegen wiedergefunden haben. Hannes glaubt das zwar nicht, aber so wird es von der Geschäftsleitung nun mal kommuniziert.

Wort des Jahres – es passt halt doch!

Das Wort des Jahres 2017 lautet ‚Jamaika-Aus’ vor ‚#MeToo’ und ‚Ehe für alle’. Was einerseits eine immer wieder spannende Kür neuer Wortschöpfungen ist und für Kommunikations-Junkies ein ultimativer Beweis dafür, dass „Sprache“ lebt, erlauben sie auf der anderen Seite den wohl kürzesten Jahresrückblick in drei Stichworten. Außerdem geben solche Stichworte natürlich auch Trends in gesellschaftlichen Fragen wieder. Was oft gesagt wurde, muss irgendwie beschäftigen.

Kommunikations-Tipps für eine gelungene Weihnachtsrede

Pünktlich zum 1. Dezember startet die Vorweihnachtszeit. Für manche die schönste Zeit des Jahres, für andere Stress pur. Auch für den einen oder anderen Chef. Schließlich steht mit der Weihnachtsfeier einmal mehr die Frage im Raum: Was sage ich nur? Und wie? Ob ausgefeilte Rede oder bloß ein paar besinnliche Worte an die Mitarbeiter – da scheiden sich die Geister. Zugegeben, leicht ist es für viele Geschäftsführer, Abteilungsleiter oder Führungskräfte, denen diese Aufgabe zufällt, oft nicht. Dabei gibt es ein paar kleine und feine Tipps, wie aus jeder Weihnachtsrede auch ohne große Worte ein wahres Fest der (Kommunikations-)Freude wird:

„Man kann nicht nicht kommunizieren“

Ob im Unternehmen oder im privaten Alltag – am Ende ist es so, dass einfach nichts ohne Kommunikation funktioniert! Auch wenn es zunächst etwas hoch gegriffen klingen mag, kann man durchaus sagen: Kommunikation ist das Grundelement allen schöpferischen Handelns. Und apropos Schöpfung: Selbst die Bibel lehrt uns zu Beginn des vierten Evangeliums: „Am Anfang war das Wort.“ Kann das Zufall sein? Wohl kaum! Kommunikation ist so etwas wie die Quelle und Basis aller Erfolge.