Ob im Unternehmen oder im privaten Alltag – am Ende ist es so, dass einfach nichts ohne Kommunikation funktioniert! Auch wenn es zunächst etwas hoch gegriffen klingen mag, kann man durchaus sagen: Kommunikation ist das Grundelement allen schöpferischen Handelns. Und apropos Schöpfung: Selbst die Bibel lehrt uns zu Beginn des vierten Evangeliums: „Am Anfang war das Wort.“ Kann das Zufall sein? Wohl kaum! Kommunikation ist so etwas wie die Quelle und Basis aller Erfolge.

Allein der enorme Stellenwert von Sprache und Worten in unserem Alltag macht es deutlich: Der durchschnittliche Mensch – egal ob Mann oder Frau – kommt auf rund 16.000 gesprochene Wörter pro Tag. Das sind 1.000 pro Stunde für alle, die während des Schlafens nicht reden. Oder 16 pro Minute. Und bei allen Pausen dann immer noch 0,2 Wörter pro Sekunde. Oder: Alle 5 Sekunden sagen wir etwas.

Wo Menschen zusammenkommen, privat oder im Beruf, ist Kommunikation unverzichtbar. Und zumeist auch erwünscht. Paul Watzlawick brachte es mit den Worten „Man kann nicht nicht kommunizieren“ treffend auf den Punkt.  Oder hat schon einmal jemand versucht, auf die Fragen des Partners oder des Chefs mit Schweigen zu antworten? Deeskalierend ist das nicht!

Kommunikation ist also nicht nur Schmiermittel jeder Beziehung, sondern auch Motor und Treibstoff zugleich. Egal ob Mann und Frau, Freund zu Freund oder Chef und Mitarbeiter. In zwischenmenschlichen Beziehungen  spielt zu weit über 80 Prozent die Kommunikation eine entscheidende, weil prägende Rolle.

Kommunikation ist demnach immer da, wo Menschen in Beziehung zueinander treten: Das kann zu Hause sein oder im Beruf zwischen Kundenberater und Kunden, Verkäufer und Kunden, Mitarbeiter und Chef oder ganz einfach unter Kollegen. Bei all diesen Beziehungen kommen wir um die Kommunikation nicht herum. Der Kommunikation das nötige Gewicht zu geben. Zu überlegen, was gut ist und was positiv. Oder wie wir durch Kommunikation die Beziehung zu unserem Gegenüber prägen. Darüber nachzudenken, daran zu arbeiten, kann sich durchaus lohnen.

Denn erfolgreiche Kommunikation beginnt eigentlich immer bei uns selbst. Die „drei“ wichtigsten Thesen des Kommunizierens sind Haltung, Haltung und nochmals Haltung: Die Haltung, die wir uns gegenüber vertreten. Die Haltung, die wir zu unserem Gegenüber einnehmen. Und die Haltung, die wir der Situation gegenüber haben. Sie prägen miteinander weitestgehend unsere Kommunikation.

Wer also tatsächlich Erfolg haben möchte (was immer das auch für den Einzelnen heißen mag), muss wertschätzend, wirkungsvoll und positiv kommunizieren können. Ein Blick ins heute und die nahe Zukunft zeigen: Die elektronischen Kommunikationsmedien werden noch stärker dominieren. Die  Hektik und Schnelllebigkeit im Zuge der Digitalisierung  weiter zunehmen. Die Zusammensetzung unserer Gesellschaft und Arbeitswelt wird noch vielfältiger werden. Und damit der Aspekt der beziehungsprägenden, menschlichen Kommunikation noch zentraler und erfolgsrelevanter.

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