Führungskräfte finden sich heute mehr denn je in unterschiedlichen Spannungsfeldern wieder. Konnte der „Chef“ vor einigen Jahren einfach nur „Chef“ sein und sagen, wo und wie es lang geht, soll die Beziehung zu Mitarbeitenden heute kollegial, nah und gleichzeitig mit einer gesunden Distanz und einer natürlichen Autorität gelebt werden.

Rollen einer Führungskraft

Von einer Führungskraft wird heute erwartet, dass sie einerseits die Bedürfnisse der Mitarbeitenden ernst nimmt, zugleich aber die Strategien des Unternehmens ohne Wenn und Aber durchgezogen werden.

Geht das alles zusammen? Ja, es geht. Es braucht dazu jedoch eine intensive Auseinandersetzung nicht einfach mit der „Chef-Rolle“, sondern mit den verschiedensten Rollen einer Führungskraft.

Es sind mehrere Hüte im Kasten…

…aber jeweils nur einer auf dem Kopf. Eine Führungskraft kann zwar Controller, Mitarbeiterbetreuer, Coach und durchsetzungskräftiger Boss sein, aber nicht gleichzeitig im selben Moment.

Oft wird ein rigoroser Sparkurs verordnet, aber die Umsetzung ist mit mehr Aufgaben denn je verbunden. Ob Produktion, Marketing oder Verwaltung, jede Abteilung muss durchforstet werden nach Doppelarbeiten und Leerläufen. Natürlich ohne dass die Beschäftigten aufgrund der Reorganisation in eine unproduktive Starre verfallen.

Verständnisvoller oder sachlicher Chef, welcher Hut der richtige ist, entscheiden die Situation, das Gegenüber und die persönliche Verfassung der Führungskraft. Da hilft es manchmal einen Moment inne zu halten.

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