1. Akt: Präsenz durch Konzentration


Die Schauspielerei lebt davon. Auf der Bühne kann nur dann glaubwürdig gespielt werden, wenn völlige Bühnenpräsenz da ist. Präsenz bedeutet auch in der Führung: Ich bin NUR HIER. Im Hier und Jetzt.

Alles, was gedanklich nicht hierher gehört, wird vertagt – vielleicht auf einem Zettel oder im Handy notiert, in der Aufgabenspalte im Outlook festgehalten oder den Ohren der Sekretärin anvertraut.

Konzentration strahlt aus

Diese Konzentration wird von Mitarbeitern als Ausstrahlung und Präsenz wahrgenommen. Diese wiederum steht für Echtheit, Glaubwürdigkeit und Authentizität der Führungskraft. Auf dieser Grundlage jeweils nur einer Rolle, auf die wir uns konzentrieren können, gestehen erfolgreiche Führungskräfte auch jedem Mitarbeiter seinen Platz in der Gruppe zu. Schließlich möchte doch jeder dem Stück, und sei es noch so bescheiden, seinen Stempel aufdrücken und der Welt zeigen können, dass er seiner Rolle gerecht wird.

Individuelle Stärken nutzen

Dadurch ist Selbstverwirklichung möglich – zum Wohle des Einzelnen und des Ganzen.
Der Begriff „Jeder ist ersetzbar“ ist in einer wertvollen Führungskultur längst aus dem Vokabular gestrichen. Natürlich könnten unter Umständen eine Aufgabe auch andere übernehmen, aber die individuellen Stärken in der jeweiligen Kombination gibt es genau so kein zweites Mal.

Grund genug auch für jeden Mitarbeiter, sich einmal zu überlegen, was ihn im größeren Gruppengefüge einzigartig macht und was er mit seiner Art, seinem Wissen und seinem Können zum Wohl des Ganzen beitragen kann.

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